13.3.5
EXEC-APC
Es werden die Ladetabellen für den angegebenen Server automatisch erstellt und eingerichtet.
Wird der Server nicht angegeben, so wird SWU dafür angenommen und der AMO-APC liest aus der Datenbasis die durch den AMO
DBC
eingerichteten Werte für ARCHITEKTUR und ARCHITEKTUR-TYP. Aus diesen Parametern ermittelt der AMO APC über die HW-Architektur-Tabellen die zu ladenden Applikationen der SWU und richtet die SWU-Ladetabellen ein. Die vorhandenen SWU-Ladetabellen werden gelöscht und durch die neuen ersetzt.
Die HW-Architektur-Tabellen können mit folgendem Kommando angesehen werden:
STA-
LIST
:":PDS:APSU/HWARCH?",,,M,N;
Da eine vorhandene Ladetabelle überschrieben wird, muß der AMO
DBC
unbedingt vor dem AMO APC ablaufen.
Änderungen mit dem AMO
DBC
oder AMO
APS
werden erst nach neuerlichem Aufruf von "EXEC-APC" in die SWU-Ladetabellen übernommen.
Wird der Server angegeben, liest der AMO-APC aus den alten Ladetabellen und Applikationstabellen die zu ladenden Applikationen des Servers, löscht die alten und richtet die neuen Server-Ladetabellen automatisch ein. Obwohl ein solcher “EXEC-APC:server” in seltensten Fällen nötig ist, muß er immer ausgeführt werden wenn es irgendeine Änderung in den Applikationstabellen gibt (z.B. neue einzuschaltende Subsysteme bei automatischer Übernahme der neuen Version). Damit können die Ladetabellen des Servers immer aktualisiert werden.
Wenn der SWS mit Parameter UPDATE=J gestartet wird, führt der UPDATE am Ende seines Ablaufs automatisch einen EXEC-APC für alle Server aus.
Prozedurübersicht
Kommandocode
Parameter
EXEC-APC
[SERVER=<string>];
OpenScape 4000 V10, Band 1: AMO Beschreibungen, Servicedokumentation, Ausgabe 12
, ID:
P31003H31A0S107120020
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