65.2.1
AENDERN-DBC
Ändern der Datenbasiskonfiguration.
Hinweise
Da der AMO DBC seine Informationen aus der Applikationstabelle auf der Hard Disk holt, prüft er somit nicht auf Vorhandensein der einzelnen Subsystemdateien, deren Ladezustand und auf die vorhandene Hardware.
Eine Prüfung gegen die vorhandene Hardware ist deswegen nicht möglich, da die Hardware am Supportrechner unterschiedlich zu der Hardware beim Kunden ist.
Prozedurübersicht
Kommandocode
Parameter
AENDERN-DBC
{(min 1) BAPPL=<text>,DBAPPL=<text>,ASSEMBLY=<param>
,CLASS=<param>,OPMODE=<param>,SYSTEM=<text>
,DIMEN=<text>,RESSWUDB=<param>,STANDORT=<param>
,ADPSLOT=<number>,SWUSLOT=<number>,MONOSLOT=<number>
,ADPMEM=<number>,SWUMEM=<number>,MONOMEM=<number>};
Hinweis
Eine Prüfung der Zulässigkeit der Parameter (Fehlermeldung F01) erfolgt über die Parameter ASSEMBLY, CLASS und OPMODE.
Wird versucht mehrmals die Anlage mit den gleichen Parametern einzurichten, beendet sich der AMO mit der Fehlermeldung F09.
Wird nur ein Wert für den Overlay Bereich eines Prozessors (Slot oder Mem) auf 0 gesetzt, dann setzt der AMO intern den zweiten Wert ebenfalls auf 0, und beendet sich mit der Hinweismeldung H05.
Wird versucht nur Slots oder Speicher für den Overlay Bereich eines Prozessors ändern, wenn diese Werte vorher auf 0 gesetzt wurden, beendet sich der AMO mit der Fehlermeldung F20.
Da sich die Namen für den Parameter DIMEN ständig ändern können, werden alle Eingaben zugelassen. Gültige Namen derzeit sind der Hinweismeldung H02 zu entnehmen. Die möglichen Eingaben für diesem Parameter werden aus der Dimensionierungstabelle auf der Harddisk entnommen. Diese Tabelle kann mit folgendem Kommando gelesen werden:
STA-
LIST
:":PDS:APSU/DBCDIM0",,,M,N;
Die Dimensionierungstabelle darf nicht geändert werden.
Beispiele
1.
Ändern der Datenbasiskonfigurationstabelle für eine HICOM 600, EXTENDED-KOMPAKT-EXTENDED, DUPLEX, Subsystemnamen aus Basisapplikation DUAL128, Datenbasisapplikation DUAL128, Anlagen-Identifikation HICOM, DB-Dimensionierungsname DUAL128:
Eingabe:
AENDERN-DBC:DUAL128,DUAL128,ECX,H600,DUPLEX,HICOM,DUAL128;
Ausgabe:
AENDERN-DBC:DUAL128,DUAL128,ECX,H600,DUPLEX,HICOM,DUAL128;
H01: DURCH DIE AENDERUNGEN IN DER KONFIGURATIONSTABELLE IST EIN RELOAD
UND EINE NEUGENERIERUNG DER SWU-DATENBASIS ERFORDERLICH.
2.
Ändern der System-Identifikation:
Eingabe:
AENDERN-DBC:SYSTEM=TEST-ANL;
Ausgabe:
AENDERN-DBC:SYSTEM=TEST-ANL;
Hinweis
Durch diesen Aufruf werden die Daten der DB-Konfigurationstabelle auf Harddisk und in allen verfügbaren Prozessoren auf einen synchronen aktuellen Stand gebracht.
Ausnahme: Im Splitbetrieb darf die Konfigurationstabelle in der im Vermittlungsbetrieb befindlichen SWU-Hälfte, im ADS und in der LTG nicht überschrieben werden. In diesem Fall wird die Konfigurationstabelle direkt auf die Harddisk geschrieben und nicht in alle verfügbaren Prozessoren verteilt.
In der Konfigurationstabelle existiert ein Versionszähler, der die gleichbleibende Synchronität auch bei eventuellen Störfällen in allen Speichern gewährleistet. Dieser Zähler wird bei allen relevanten Änderungen um eins erhöht.
Dieser Zaehler kann auch über den Aufruf AENDERN-DBC:RESSWUDB=J; erhöht werden. Dies hat jedoch zur Folge, daß die Anlage neu generiert werden muß. Bei diesem Parameter wird eine Bestätigung der Eingabe verlangt.
Achtung
Der AMO erhöht bei bestimmten Änderungen den Versionszähler in der Konfigurationstabelle. Dies führt zu einem Rücksetzen der Kundendatenbasis und damit zu einem Löschen der Kundendaten.
Danach ist ein NEUGENERIEREN der Kundendatenbasis notwendig !
Nachfolgende Tabelle zeigt, welche Parameter die Kundendatenbasis zurücksetzen:
Tabelle 8
Parametertabelle
Änderung von:
Neugenerierung erforderlich:
JA
NEIN
BAPPL
X
DBAPPL
X
ASSEMBLY
X
CLASS
X
OPMODE
X
SYSTEM
X
DIMEN
X
RESSWUDB
X
STANDORT
X
ADPSLOT
X
SWUSLOT
X
MONOSLOT
X
ADPMEM
X
SWUMEM
X
MONOMEM
X
OpenScape 4000 V10, Band 1: AMO Beschreibungen, Servicedokumentation, Ausgabe 12
, ID:
P31003H31A0S107120020
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