125.1 Definitionen

Die Ursprungsknotennummer UKNNR wird bei kommenden Verbindungen entweder dem Networking-Protokoll (z.B. bei Cornet-NQ) entnommen oder, falls das Protokoll dies nicht zulässt, mit dem AMO TDCSU, Parameter KNNR dem kommmenden Satz zugewiesen und mit COT-Parameter (siehe Querbeziehungen zu AMO COT) aktiviert. Im Transitfall wird sie gehend weitergereicht. Stammt der Ursprung der Verbindung aus dem eigenen Knoten, wird die eigene virtuelle Knotennummer des A-Teilnehmers (AMO KNDEF, TYP=EIGEN, Parameter KNNR sowie AMO SDAT, Parameter KNNR) als UKNNR im Protokoll (z.B. bei CORNET-NQ) übertragen.
Die Zielknotennummer ZKNNR wird mit den AMOs RICHT bzw. LDAT (Parameter ZKNNR) bestimmt und bezeichnet immer den virtuellen Endknoten einer Verbindung.
In Bild 13 beispielsweise hat der gekennzeichnete Knoten die Knotennummer 1-20-100, das dargestellte Telefon hat die Rufnummer 7-81-911-4711.
Pro NPI gibt es pro Ebene eine eigene Knotenverbindungsmatrix, daraus resultieren insgesamt 9 individuelle Knotenverbindungsmatrizen (siehe Bild ). Den Netzebenen werden individuelle Rufnummernmodifikationsmatrizen zugewiesen, gemäß denen die Kürzungen sequentiell von der höchsten bis zur untersten Ebene und die Ergänzungen von der untersten zur höchsten Ebene ausgeführt werden.
Der logische Knoten EIGEN wird immer auf die, mit AMO KNDEF, TYP=EIGEN definierte, virtuelle Knoten umgesetzt. Dies ist nur für den Rufnummernplan UNKNOWN und EBENE=0 möglich.
Ein Eintrag für ALLKN wird nicht umgesetzt in mehrere Einträge für die vorhandenen virtuellen Knoten. Die Modifikation für den logischen Knoten ALLKN wird nur ausgeführt, wenn der direkte Eintrag für den virtuellen Knoten (UKNNR/ZKNNR) keine Modifikation enthält. So werden Mehrfachmodifikationen innerhalb einer Ebene vermieden.