125.2.2.4
Code-Extraktion aus KNDEF
Sind auf der Anlage mehrere virtuelle Knoten mit unterschiedlichen Codes definiert, so kann im parameter ZKUE/ZERG anstatt der expliziten Codes ##### angegeben werden. In diesem Fall werden die Codes automatisch aus der KNDEF-Tabelle extrahiert, wobei die sog. ’Skip Digits’ berücksichtigt werden müssen.
Beispiel
Ausgabe:
H09: ZKNL=EIGEN WURDE GEMAESS DER KNDEF-TABELLE NACH ZKNNR=1 UMGESETZT.
EXTRAHIERTE NUMMER: ZKUE=9 (SKIP DIGITS WURDEN BERUECKSICHTIGT)
H09: ZKNL=EIGEN WURDE GEMAESS DER KNDEF-TABELLE NACH ZKNNR=10 UMGESETZT.
EXTRAHIERTE NUMMER: ZKUE=66 (SKIP DIGITS WURDEN BERUECKSICHTIGT)
H09: ZKNL=EIGEN WURDE GEMAESS DER KNDEF-TABELLE NACH ZKNNR=21 UMGESETZT.
EXTRAHIERTE NUMMER: ZKUE=445 (SKIP DIGITS WURDEN BERUECKSICHTIGT)
H10: BITTE BEACHTEN, DASS EINTRAEGE, DIE AUS DER KNDEF-TABELLE EXTRAHIERT
WURDEN, BEIM AENDERN DER KNDEF-TABELLE NICHT AUTOMATISCH ANGEPASST WERDEN.
Die Skip Digits geben an, wieviele Ziffern aus der KNDEF-Tabelle zu übertragen sind. Es werden nur Einträge in der KNDEF-Tabelle berücksichtigt, die eine Knotenkennzahl enthalten und bei denen Skip Digits /= 0 eingetragen sind (KNOTKZSK). Daher werden in obigem Beispiel keine Einträge für die Zielknoten 2 und 3 generiert.
Hinweis:
Die Extraktion aus der KNDEF-Tabelle ist nur im Rufnummernplan UNKNOWN in der Ebene 0 erlaubt. Enthält die KNDEF-Tabelle mehrstufige Knotennummern, so wird nur die Ebene 0 ausgewertet. Daher muß bezüglich Ebene 0 die KNDEF-Tabelle eindeutig sein (z.B. kann nicht extrahiert werden, wenn KNNR 1-1-2 und 1-3-2 Einträge vorhanden sind).
OpenScape 4000 V10, Band 1: AMO Beschreibungen, Servicedokumentation, Ausgabe 12
, ID:
P31003H31A0S107120020
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