150 PERSI - Personenidentifikation

Für die Anzeige am Digite steht ein DISPLAY mit 24 Zeichen zur Verfügung. Die Art der Displayanzeige wie z.B. Rufnr. + Name oder nur Name wird mittels AMO ZAND, TYP=DATENALL, DISPMODE=MODE1 bis MODE5 eingestellt, siehe Beispiele. Die Prüfung für den Nachnamen entfällt. Die Anzahl der Leerstellen zwischen Rufnummer und Name beträgt 1 Blank.
Beim Einrichten oder Ändern eines netzweiten Teilnehmernamens (Parameter: NAME, NEUNAME) der keiner Person sondern z.B. der geografischen Bezeichnung ("VERW.GEB5 EINGANG") eines Endgerätes entspricht, wird bei DISPMODE=MODE5 (siehe AMO ZAND) die Anzeige am Display dann falsch dargestellt, wenn sich ein Leerzeichen im Namen befindet. Die Ursache liegt darin, daß mit dem Leerzeichen bei Personennamen die Trennung von Familien- und Vorname vorgenommen wird und es aufgrund des Netz-Protokolls in diesem Fall bei der Übertragung des Teilnehmernames im Netz zu Fehlinterpretationen kommt. Als Abhilfe wird empfohlen, das Leerzeichen durch ein Sonderzeichen wie z.B. "-", ".", "," oder "_" zu ersetzen, damit die geografische Bezeichnung richtig dargestellt wird.
In der COPIN-Tabelle sind mit dem AMO PERSI bis auf die Timereinstellung (AMO CTIME) alle Einträge administrierbar. Die grundinitialisierte COPIN-Tabelle kann mit AEND-PERSI:TYP=COPIN geändert werden. Wobei zu beachten ist, daß der PIN-Typ nur für COPIN 1-5,10-15 änderbar ist, und für PINA nur COPIN 6, für Berechtigungsumschaltung nur COPIN 7, für Wartungskennzahl nur COPIN 8 und für den CDR Abrechnungscode nur COPIN 9 verwendet werden.
Zu jeder PIN gehört mindestens eine COPIN, aus der der PIN-Typ erkennbar ist.
Eine PIN kann aber auch für mehrere PIN-Arten gültig sein, so daß dieser PIN mehr als eine COPIN zugeordnet sind.

Jede angegebene PIN wird der angegebenen PINART und allen weiteren PINARTEN gleicher Länge zugewiesen. Soll eine PIN nur für eine bestimmte PINART eingerichtet werden, obwohl andere PINARTEN dieselbe Länge haben, ist der Parameter PININDIV=JA anzugeben.

Die Anzeige der PIN wird bei manueller Eingabe standardmäßig aus Datenschutzgründen unterdrückt, d.h. anstelle der PIN wird das Ersatzkennzeichen ’*’ stellenkonform auf dem Display abgebildet.
Da bei der PIN- und PKZ-Anwendung es trotzdem möglich sein soll die PIN-Eingabe zu kontrollieren, ist mit dem Parameter PINANZ oder mit ANZPIN in der TYP-Verzweigung COPIN für jede PIN-Art eine individuelle Administrierung möglich.

Pro PIN-Art kann festgelegt werden, wie die PIN nach der Eingabe am Endgerät geprüft wird: gegen eine Tabelle (enthält alle vom PERSI eingerichteten PINs),oder durch einen Moduloprüfalgorithmus oder PIN wird nicht geprüft.

PIN-Spieler können "gefangen" werden, siehe AMO-Anwendungfall Personenidentifikationsnummer, Ermittlung von PIN/PKZ-Spielern.

Die Berechtigungsumschaltung auf COS2 mit oder ohne BUCODE ist mit dem Parameter BUCCOS2 einstellbar.