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SBCSU - Endgeräte- und S0-Bus-Konfiguration in der SWU
Querbeziehungen
Parameterbeschreibung
Funktionen des AMO
Fehler- und Hinweismeldungen
Der AMO SBCSU konfiguriert Teilnehmer-Endgeräte an einem S0-Bus-Anschluss, an einer S0-Schnittstelle, einer Up0/E-Schnittstelle, einer IP-Schnittstelle sowie am ATM-Switch. An einem S0-Bus kann maximal ein
Sprach-Endgerät eingerichtet werden. An einem Up0/E-Anschluss können maximal drei Endgeräte mit drei verschiedenen Rufnummern eingerichtet werden. Neben der Teilnehmer-Endgeräte-Konfigurierung ermöglicht der AMO SBCSU das Abfragen, Regenerieren und Ändern der zugehörigen Daten und das Löschen der Endgeräte.
Der AMO SBCSU konfiguriert alle Teilnehmer-Gerätekonstellationen, bei denen die folgenden Endgeräte verwendet werden. Alle anderen Gerätekonstellationen werden von den AMOs
SCSU
bzw. SSCSU konfiguriert.
Für den Sprach-Teil sind folgende Endgeräte vorgesehen:
•
OPTISET: Digitales Telefon für eine Up0/E-Schnittstelle und CorNet-TS-Protokoll
•
OPTIP500: Digitales Telefon für eine Up0/E-Schnittstelle und CorNet-TS-Protokoll
•
OPTIIP: Digitales Telefon für eine IP-Schnittstelle und CorNet-TS-Protokoll
•
SET600: Digitales Telefon für eine S0-Schnittstelle und
EDSS1 (EURO-ISDN) oder NI-BRI Protokoll.
•
ANAEG: Analoge Sprach-Endeinrichtung
(über Terminal-Adapter a/b an Up0/E angeschlossen)
•
Endeinrichtungen für Cordless Multicell Integration ( CMI Version >= V2.2):
BASIS: CMI Basisstation mit Up0/E-Schnittstelle und CorNet-TS-Protokoll
MOBIL: CMI Mobilteilnehmer mit Up0/E-Schnittstelle und CorNet-TS-Protokoll
VLVERB: CMI Verlängerungsverbindung mit S0-Schnittstelle und EDSS1 (EURO-ISDN) Protokoll.
•
Sprach-Endeinrichtungen mit SIP-, S0- oder S2-Schnittstelle
Für den Non-Voice-Teil werden folgende Geräte vorgesehen:
•
API: Workstation-Protokoll-Schnittstelle mit CorNet-WP-Protokoll (Dienst DEE)
•
ANAEG: analoge Non-Voice-Endeinrichtung (über Terminal-Adapter a/b an Up0/E angeschlossen)
•
ANADEE: analoge DEE (über Terminal-Adapter a/b an Up0/E angeschlossen)
•
ANAFAX: analoges FAX (über Terminal-Adapter a/b an Up0/E angeschlossen)
•
DEE:
–
digitale DEE mit S0-Schnittstelle,
Protokolltyp EDSS1 (EURO-ISDN)
–
digitale DEE mit U2B1Q-Schnittstelle, Protokolltyp NI-BRI
–
digitale DEE mit X.21-Schnittstelle (über Terminal-Adapter angeschlossen)
–
digitale DEE mit V.24-Schnittstelle (über Terminal-Adapter angeschlossen),
Protokolltyp EDSS1 (EURO-ISDN)
–
digitale DEE mit U2B1Q-Schnittstelle (über Terminal-Adapter angeschlossen),
Protokolltyp NI-BRI
–
analoge DEE (über Terminal-Adapter a/b und Modem an S0 angeschlossen)
•
FAX:
–
Gruppe 2/3 (über Terminal-Adapter a/b an S0 angeschlossen)
–
Gruppe 4, Protokolltypen EDSS1 (EURO-ISDN) oder NI-BRI
•
Non-Voice-Endeinrichtungen mit S0- oder S2-Schnittstelle, z.B. DVA, LAN, Server.
Die Non-Voice-Endeinrichtungen DEE, FAX an S0 werden bei der Konfigurierung bezüglich ihres Typs (analog, digital S0, digital X.21) nicht unterschieden. Zu diesen Geräten ist lediglich die Angabe des zugehörigen Protokolltyp-Parameter DPROT bzw. FPROT erforderlich. Die für die Konfigurierung nicht relevanten Eigenschaften der Endgeräte werden erst dann ermittelt, wenn sie sich am Bus bzw. am Teilnehmer-Anschluss melden.
Die Konfigurierung der Geräte erfolgt an folgenden Baugruppen:
SLMS
(S0-Schnittstelle)
STMD, STMD2
(S0-Schnittstelle)
DIU-N2, DIU-N4
(S2-Schnittstelle)
DIU-S2
(S2-Schnittstelle)
SLMQ
(ANSI-U-Schnittstelle)
zu verwenden bei extrem hohen Leitungswegen
(ab 1-2 km bis 9 km)
SLMQ3
(U2B1Q-Schnittstelle)
SLC24
(Up0/E-Schnittstelle)
SLMO, SLMO16, SLMO24, SLMOP, SLOP2
(Up0/E-Schnittstelle)
STHC, STHC2
(Kombination aus STMD und SLMO, d.h. sowohl S0- als auch Up0/E-Schnittstelle)
STMA
(IWU zum ATM-Switch)
STMI-HFA
(HFA Gateway Version 1 zum IP-Netz)
STMI2-HFA
(HFA Gateway Version 2 zum IP-Netz)
STMI2-SIP
(SIP Subscriber)
Im Einzelnen sind folgende Kombinationen möglich:
1.
Funktionaler Bus mit 3 Anschluss-Alternativen
>> Siehe AMO-Anwendungsfall Teilnehmer digital mit S0-Schnittstelle <<
–
Anschluss über S0-Leitung direkt an SLMS oder STMD
–
Anschluss über PNT an SLMQ oder SLMQ3
–
Anschluss als außenliegende Nebenstelle an STMD
Die Non-Voice-Endgeräte am funktionalen Bus werden nicht mit dem Sprach-Endgerät assoziiert. Daher können nur Geräte angeschlossen werden, die selbst wählen können.
Bei diesem Bus-Typ kann pro Bus-Anschluss nur eine Rufnummer und zu jedem Dienst maximal ein Endgerät eingerichtet werden.
Um zusätzliche Rufnummern einzurichten, siehe auch "
Multiple Subscriber Numbers (MSN) - MSN am S0-Bus
".
2.
OPTISET-Anschluss mit 3 Anschluss-Alternativen
>> Siehe AMO-Anwendungsfall optiset E Konfiguration << bzw.
>> Siehe AMO-Anwendungsfall optiPoint Up0E Konfiguration << bzw.
>> Siehe AMO-Anwendungsfall optiPoint IP Konfiguration <<
–
Anschluss über PNT-Q an SLMQ-EXT (nur Sachnummer Q2153 -X)
bzw. SLMQ3
–
Anschluss über Up0/E-Leitung direkt an SLMO (ohne FCTID)
bzw. SLMO (FCTID=1)
–
Anschluss über Up0/E-Leitung direkt an STMA (FCTID=4)
als ATM-IWU in der Betriebsart PSW (Port Switching)
Bei einem OPTISET-Anschluss an der SLMO, SLMQ-EXT oder STMA-PSW können maximal 3 Endgeräte unter maximal 3 verschiedenen Rufnummern eingerichtet werden. Erlaubte Endgeräte sind hierbei CorNet-TS Endgeräte (OPTISET, OPTIP500), analoge Endgeräte (ANAEG, ANAFAX, ANADEE) oder Endgeräte mit S0-Schnittstelle (API, SET600, FAX, DEE).
Unter der Hauptrufnummer muss immer ein OPTISET oder OPTIP500 eingerichtet werden. Unter einer Nebenrufnummer kann ein weiteres OPTISET oder OPTIP500 eingerichtet werden, so dass maximal 2 OPTISET / OPTIP500 Geräte an einem OPTISET-Anschluss betrieben werden können. An der Hauptrufnummer oder einer Nebenrufnummer können maximal 2 S0-Geräte eingerichtet werden.
Im Unterschied zum S0-Bus können auch funktionale Endgeräte an einer Nebenrufnummer eingerichtet werden, sie müssen allerdings alle unter einer Rufnummer eingerichtet sein. Dabei zählen bei der Administrierung alle funktionalen Endgeräte (SET600, FAX, DEE) in Summe nur als ein Gerät.
Es kann nur ein analoges Endgerät (egal welchen Typs) an einem OPTISET-Anschluss eingerichtet werden, nämlich entweder an der Hauptrufnummer ein analoges Non-Voice-Endgerät (also ANAFAX oder ANADEE) oder unter einer Nebenrufnummer ein allgemeines analoges Endgerät (ANAEG).
Ein funktionales Endgerät eines Typs kann an einem OPTISET-Anschluss nur einmal eingerichtet werden, CorNet-TS Endgeräte vom gleich Typ dagegen maximal zweimal. Funktionale Endgeräte können auch unter MSN
Rufnummern erreicht werden (siehe auch "Multiple Subscriber Numbers (MSN) - MSN am OPTISET-Anschluss").
Innerhalb eines Dienstes dürfen Endgeräte mit unterschiedlichen Protokollen eingerichtet werden, d.h. am OPTISET-Anschluss können gleichzeitig die Sprachendgeräte OPTISET / OPTIP500 (CorNet-TS) und SET600 (funktionales Protokoll) oder ein funktionales DEE betrieben werden.
Zum Anschluss weiterer Geräte können die folgenden OPTISET / OPTIP500 Adapter erforderlich sein :
•
maximal ein OPTISET E / OPTIPOINT500 Slave Phone Adapter
*** kann nicht explizit angegeben werden, sondern wird implizit vom AMO generiert ***
*** und im Feld OPTISPA der ABFRAGE-Maske angezeigt ***
zum Anschluss eines weiteren OPTISET / OPTIP500 Gerätes
•
maximal ein OPTISET E / OPTIPOINT500 S0 Adapter
*** kann nicht explizit angegeben werden, sondern wird implizit vom AMO generiert ***
*** und im Feld OPTIS0A der ABFRAGE-Maske angezeigt ***
zum Anschluss von S0-Geräten
•
maximal ein OPTISET E / OPTIPOINT500 a/b Adapter
*** kann nicht explizit angegeben werden, sondern wird implizit vom AMO generiert ***
*** und im Feld OPTIABA der ABFRAGE-Maske angezeigt ***
zum Anschluss analoger Geräte
•
maximal ein OPTIPOINT500 USB Adapter (bereits im Gerät integriert)
(entspricht S0 Adapter, Control Adapter und Data Adapter Funktionalität)
*** kann nicht explizit angegeben werden, sondern wird implizit vom AMO generiert ***
*** und im Feld OPTIUSB der ABFRAGE-Maske angezeigt ***
zum Anschluss von S0-Geräten
•
maximal 2 OPTISET E Control Adapter (Parameter OPTICA)
zum Anschluss einer PC-Wahlhilfe
•
maximal 2 OPTISET E Data Adapter (Parameter OPTIDA)
zum Anschluss eines Datenterminals
•
OPTISET E / OPTIPOINT500 Slave Phone Adapter (OPTISPA) und
OPTISET E / OPTIPOINT500 a/b Adapter (OPTIABA) schließen sich gegenseitig aus
•
Die Summe aus OPTISPA, OPTIS0A, OPTIABA, OPTIUSB (jeweils implizit konfiguriert),
OPTICA und OPTIDA darf dabei nicht größer als 2 sein
An ein OPTISET Sprachendgerät können außerdem bis zu vier Beistellgeräte oder bis zu drei Beistellgeräte und ein Ausweisleser (TAWL) angeschlossen werden.
An ein OPTIP500 Sprachendgerät können außerdem bis zu zwei Beistellgeräte oder aber ein Beistellgerät und ein SmartCard Reader (TAWL) oder ein Application Module (APPM) angeschlossen werden.
Für die unterschiedlichen Anschluss-Alternativen des OPTISET Anschlusses
>> Siehe AMO-Anwendungsfall optiset E Konfiguration << bzw.
>> Siehe AMO-Anwendungsfall optiPoint Up0E Konfiguration << bzw.
>> Siehe AMO-Anwendungsfall optiPoint IP Konfiguration <<
Für die ATM-spezifischen Anschluss-Alternativen des OPTISET Anschlusses
>>Siehe "Hicom 300/300 E/300 H ATM Connectivity Phase 1 bis 3"<<
>> ATM-Anwendungsfall Amtszugang mit der STMA bei Feature ATM Networking V2.0 <<
Für die HFA-spezifischen Anschluss-Alternativen des OPTISET Anschlusses
>>Siehe AMO-Anwendungsfall HiPath Feature Access <<
3.
CMI-Anschluss
–
Anschluss über Up0/E-Leitung direkt an SLC24
Bei einem CMI-Anschluss kann jeweils eines von 4 verschiedenen CMI-Endgeräten mit jeweils einer eigenen Rufnummer eingerichtet werden. Erlaubt sind hierbei CMI-CorNet-TS Endgeräte (BASIS, MOBIL) und CMI-Endgeräte mit S0-Schnittstelle (VLVERB).
Dabei ist zu beachten, dass die verschiedenen CMI-Endgeräte nur bestimmte Sätze der SLC24 Baugruppe belegen können :
BASIS
0 - 23
VLVERB
24 - 87
MOBIL
88 - 215
Ab CMI Version V3.0 werden CMI Nebenrufnummern und CMIADM nicht mehr verwendet. CMI Version 2.3 ist für HiPath 4000 V3.0 nicht freigegeben.
Für ein CMI-CorNet-TS-Endgerät (CMIADM, BASIS, MOBIL) können bis zu vier Beistellgeräte eingerichtet werden.
Funktionale CMI-Endgeräte (VLVERB) können nicht unter MSN Rufnummern erreicht werden.
4.
Punkt-Punkt-Verbindungen für funktionale SIP/S0/S2-Anschlüsse
>>Siehe AMO-Anwendungsfall Einrichten eines S2-Teilnehmers <<
–
Anschluss eines Voice/Non-Voice-Gerätes mit max. 2 B-Kanälen über S0-Leitung direkt an STMD, SLMS
–
Anschluss eines Voice/Non-Voice-Gerätes mit max. 30 B-Kanälen über S2-Leitung direkt an DIU-S2, DIU-N2 oder DIU-N4
–
Anschluss eines Voice/Non-Voice-Gerätes über IP an STMI2-SIP
Die einzelnen B-Kanäle der S0/S2-Leitung können nicht mehr verschiedenen Rufnummern fest zugeordnet werden - stattdessen werden beliebig viele MSN-Rufnummern dem Anschluss zugeordnet, von denen sich maximal 2 (bei S0) bzw. 30 (bei S2 und SIP) MSN-Rufnummern gleichzeitig im Gesprächszustand befinden können. Welcher B-Kanal dabei für die Verbindung benutzt wird, bleibt dem Zufall überlassen.
Für Punkt-Punkt-Verbindungen kommen z.B. Non-Voice-Einrichtungen mit S0/S2-Schnittstelle in Frage, z.B. DVA, LAN, Server.
Um zusätzliche Rufnummern einzurichten, siehe auch "Multiple Subscriber Numbers (MSN) - MSN am Funktionalen Punkt-Punkt-Anschluss".
Bild 21
Anschluss eines Gerätes mit 2 B-Kanälen an S0 oder Up0
Bild 22
Anschluss eines Gerätes mit 30 B-Kanälen an S2
5.
Multiple Subscriber Numbers (MSN)
MSN am S0-Bus
>>Siehe AMO-Anwendungsfall EURO-ISDN Endgeräte <<
Bei dem zuvor beschriebenen Bustyp
•
Funktionaler Bus
gibt es zusätzlich die Möglichkeit, die vorhandene Bus-Konstellation um sogenannte MSN-Rufnummern (Multiple Subscriber Numbers) zu erweitern. Dadurch
•
kann ein vorhandenes funktionales Endgerät an der Hauptrufnummer unter mehreren Rufnummern erreicht werden (wobei immer die gewählte Rufnummer angezeigt wird)
•
können weitere funktionale Endgeräte eines bereits am Bus konfigurierten Dienstes am Bus gesteckt und jeweils unter einer eigenen Rufnummer erreicht werden
Eine Einschränkung auf funktionale Endgeräte bestimmter Dienste ist dabei jedoch nicht möglich.
Die Endgeräte am Bus müssen auf die eingerichteten Rufnummern eingestellt werden.
Grundsätzlich gilt folgende Unterscheidung:
•
MSN-Rufnummer
ist eine neue Rufnummer am Bus, mit der man jedes vorhandene funktionale Endgerät an der Hauptrufnummer erreichen kann.
Hinsichtlich der Anzahl von MSN-Rufnummern am Bus gibt es keine Beschränkungen.
MSN am OPTISET-Anschluss
>> Siehe AMO-Anwendungsfall optiset E Konfiguration << bzw.
>> Siehe AMO-Anwendungsfall optiPoint Up0E Konfiguration <<
Bei dem zuvor beschriebenen OPTISET-Anschluss gibt es ebenfalls die Möglichkeit, die vorhandene Geräte-Konstellation um sogenannte MSN-Rufnummern (Multiple Subscriber Numbers) zu erweitern. Dadurch
–
kann ein vorhandenes funktionales Endgerät an der Hauptrufnummer oder einer Nebenrufnummer unter mehreren Rufnummern erreicht werden (wobei immer die gewählte Rufnummer angezeigt wird)
–
können weitere funktionale Endgeräte eines bereits am OPTISET-Anschluss konfigurierten Dienstes gesteckt und jeweils unter einer eigenen Rufnummer erreicht werden
Eine Einschränkung auf funktionale Endgeräte bestimmter Dienste ist dabei jedoch nicht möglich.
Die funktionalen Endgeräte des OPTISET-Anschlusses müssen auf die eingerichteten Rufnummern eingestellt werden.
Grundsätzlich gilt folgende Unterscheidung:
•
MSN-Rufnummer
ist eine zusätzliche Rufnummer am OPTISET-Anschluss, mit der man jedes vorhandene funktionale Endgerät erreichen kann.
Hinsichtlich der Anzahl von MSN-Rufnummern am OPTISET-Anschluss gibt es keine Beschränkungen.
•
MSN-Nebenrufnummer
ist eine bereits vorhandene Rufnummer ohne eingerichtete funktionale Dienste am OPTISET-Anschluss (egal, ob Haupt- oder Nebenrufnummer), die derart erweitert wird, dass zusätzlich jedes vorhandene funktionale Endgerät des OPTISET-Anschlusses auch unter dieser Rufnummer erreicht werden kann. Sind die funktionalen Dienste unter einer Nebenrufnummer eingerichtet, so kann im Unterschied zum S0-Bus auch die Hauptrufnummer zur MSN-Nebenrufnummer werden.
Hinsichtlich der Anzahl von MSN-Nebenrufnummern am OPTISET-Anschluss gelten die folgenden Beschränkungen: Die Anzahl aus CorNet-TS Endgeräten, funktionalen Endgeräten (wobei jeder Dienst hier einzeln zählt) und MSN-Nebenrufnummern darf nicht größer als 8 sein, wobei jedoch der MSN-Anteil einer Rufnummer nur wie ein einziges Endgerät zählt, unabhängig davon, wieviele funktionale Dienste damit tatsächlich erreichbar sind.
MSN am Funktionalen Punkt-Punkt-Anschluss
>>Siehe AMO-Anwendungsfall Einrichten eines S2-Teilnehmers <<
Bei den zuvor beschriebenen Punkt-Punkt-Verbindungen für funktionale S0/S2/SIP-Anschlüsse (FPP) gibt es ebenfalls die Möglichkeit, die vorhandene FPP-Konstellation um sogenannte MSN-Rufnummern (Multiple Subscriber Numbers) zu erweitern.
Eine Einschränkung auf funktionale Endgeräte bestimmter Dienste ist dabei jedoch nicht möglich.
•
MSN-Rufnummer
ist eine neue Rufnummer am FPP-Anschluss, mit der man das funktionale Endgerät an der Hauptrufnummer erreichen kann.
Hinsichtlich der Anzahl von MSN-Rufnummern am FPP-Anschluss gibt es keine Beschränkungen.
6.
Abgemeldete Teilnehmer
>>Siehe AMO-Anwendungsfall AUTOSET-RELOCATE <<
Die Endgeräte OPTISET und OPTIP500 können auch als abgemeldete Teilnehmer eingerichtet werden. Ihnen wird dabei keine Lage zugeordnet. Evtl. eingegebene Lagen werden ignoriert. Abgemeldete Teilnehmer können sich selbst mittels Anmeldekennzahl und PIN an einem passenden Endgerät bzw. mit einem passenden Endgerät an der passenden Lage anmelden oder sie können mittels AMO
DSSU
an einer passenden Lage angemeldet werden.
Passende Lagen für die einzelnen Endgeräte sind dabei:
•
für OPTISET / OPTIP500:
–
mit PNT-Q an SLMQ oder SLMQ3
–
direkt an SLMO
–
mit OPTISPA an einem OPTISET / OPTIP500 Master Endgerät
(ausser an SLMQ3)
Die Lage bzw. der TSI, an der ein abgemeldeter Teilnehmer angemeldet werden kann, muss abgemeldet sein.
7.
Zugehörige Geräte
Im Rahmen der benutzerorientierten Lizenzierung kann ein Benutzer maximal 4 zugehörige Geräte haben.
•
Das Hauptgerät eines Benutzers, das eine FLEX-Lizenz verbraucht.
•
Ein Client-Gerät, das eine Standardlizenz verbraucht (außer Unify Phone Client, der eine zusätzliche "Unify Phone-Lizenz" erfordert)
•
Zwei zusätzliche Geräte. Ein zusätzliches Gerät verbraucht eine Standardlizenz.
Das zugehörige Gerät kann mit AMO SBCSU oder SCSU konfiguriert werden
ADD-SBCSU:STNO=12675,...,PRIMDEV=12201;
oder
ADD-SCSU:STNO=12150,...,PRIMDEV=12201;
zusammen mit bestehenden
ADD-SBCSU:STNO=12000,...,CLNTDESK=12201;
oder schließlich
ADD-SBCSU:STNO=12000,...,CLNTDESK=12201,CLNTTYPE=UNIPHONE;
Mit diesen Befehlen
•
wird 12201 zum primären zugehörigen Gerät
•
werden digite 12675 und anate 12150 zu sekundären zugehörigen Geräten, die mit 12201 als Hauptgerät verbunden sind.
•
im Hintergrund wird die permanente PIN der Hauptnummer 12201 auf den Geräten 12675 und 12150 aktiviert. Der Benutzer kann die PIN nicht manuell löschen, so dass sie aktiviert bleibt, solange das sekundäre zugehörige Gerät existiert.
•
12201 wird zum DESK.
•
12675 wird zum CLIENT.
•
Hinweise
•
Das sekundäre zugehörige Gerät kann keine Clients haben oder sein, d. h. es kann nicht Teil der DESK/CLIENT-Konfiguration sein
•
Das primäre zugehörige Gerät kann nicht das sekundäre zugehörige Gerät oder der CLIENT sein.
•
CLIENT oder ein sekundäres zugehöriges Gerät kann nicht das primäre zugehörige Gerät sein
•
Ein Benutzer kann maximal 4 zugehörige Geräte haben:
•
Ein Haupttelefonnummern-Gerät (Primäres zugehöriges Gerät)
•
Ein CLIENT (erstes sekundäres zugehöriges Gerät)
•
Zwei zusätzliche sekundäre zugehörige Geräte (Drittes und viertes sekundäres zugehöriges Gerät
•
Das primäre zugehörige Gerät kann entweder sein:
•
TDM-Telefon (nur Up0/SBCU)
•
HFA- oder SIP-Telefon
•
alle SoftClients außer OSMO, Circuit, Unify Phone Clients
•
Kein CMI-Gerät erlaubt!
•
CLIENT-Gerät - bestehende CLIENTs (erstes sekundäres zugehöriges Gerät) können entweder sein:
•
OSMO-Client
•
Circuit-Client
•
Unify Phone Client.
•
Keine anderen Geräte erlaubt!
•
Das zweite Gerät ist immer für das Client-Gerät reserviert (bestehende Konfiguration von Client/DESK)
•
Ein Benutzer kann nicht mehr als ein Client-Gerät haben.
•
Die dritten und vierten Geräte (sekundäres zugehöriges Gerät) kann entweder sein:
•
TDM-Telefon (Up0/SBCSU oder Analog/
SCSU
)
•
HFA- oder SIP-Telefon
•
alle SoftClients außer OSMO, Circuit, Unify Phone Clients
•
CMI (config ist erlaubt)
•
Als Voraussetzung muss das primäre zugehörige Gerät den Parameter PRIMDEV=YES für mindestens eine der COPIN-Nummern setzen.
•
Die Beziehung zwischen zugehörigen Geräten kann nicht geändert werden, sie wird nur beim Hinzufügen oder Löschen des sekundären zugehörigen Geräts erstellt oder zerstört.
•
Wenn die PIN aktiviert ist, werden alle ausgehenden Anrufe von sekundären zugehörigen Geräten die Hauptnummer signalisieren.
•
Die sekundären zugehörigen Geräte, mit Ausnahme von CLIENTS, können einzeln über ihre konfigurierte Nummer angerufen werden.
•
Eingehende Anrufe an die Hauptnummer des Benutzers lassen das Hauptgerät klingeln oder folgen der automatischen Weiterleitung (CLIENT/DESK)
•
Wenn der Benutzer auf einem bestimmten Gerät angerufen werden möchte, kann er das bevorzugte Gerät in UC setzen.
•
Ein Kunde, der UC nicht verwendet, kann eine Weiterleitung zum Gerät programmieren, auf dem er erreicht werden möchte.
OpenScape 4000 V10, Band 1: AMO Beschreibungen, Servicedokumentation, Ausgabe 12
, ID:
P31003H31A0S107120020
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