Als Tracepunkt CALL-GATE stehen dem Anwender alle CALL-Gates der GDT zur Verfügung, die Auswahl erfolgt durch Angabe des SELEKTORS. Maximal können gleichzeitig an 8 Gates Speicherselektionen eingerichtet und aktiviert werden. Der Tracer prüft vor dem Einrichten nur, ob der Selektor tatsächlich auch zu einem CALL-Gate gehört. Deshalb sollte sich der Benutzer dieser Funktion vor der Anwendung überlegen, ob es durch die Angabe seines gewünschten Selektors zu einer dynamischen Beeinflussung des Gesamtsystems kommen kann.
Besondere Vorsicht ist beim Verwenden von OS- und DB-CALL-Gates geboten, da einige auch vom Tracer beim Eintragen der dynamischen Speicher in den Tracebuffer verwendet werden (z. B. ON_P_RECEIVE_UNITS, ON_P_SEND_UNITS), und es daher zum deadlock des Systems kommen kann.
Wenn beim Tracing ein Fehler festgestellt wird, trägt der Tracer einen Datensatz mit Fehlerindizes in den Trace-Buffer ein. Der Benutzer kann mit diesem Verhalten in Berührung kommen, wenn er einen dynamischen Speicher in einem Prozessor selektiert, in welchem dieser dynamische Speicher nicht liegt (z.B. SELDYN,CP,G1,ALL als Kommando im BPA; DB_D_DH_DEV_TBL liegt in der LTG). Bei den Ausgabe-Kommandos mit TYP=ALL werden diese Fehlerindizes sichtbar; man erkennt sie daran, daß als Objekttyp ER, und als Code eine vierstellige Hexadezimalzahl ausgegeben wird (in diesem speziellen Fall die Zahl "070A" als Zeichen für die Fehlerart "Tabelle nicht vorhanden" beim Objekttyp "DT").