Es gibt abgeschlossene Kennzahlpunkte mit einem Wahlergebnis (z.B. TLN-RUFNR.) und Kennzahlpunkte, deren Wahlergebnis in anderen AMOs festgelegt wird (z.B. bei Kennzahlpunkt AMT werden durch den AMO RICHT die zu erreichenden Sätze usw. festgelegt). Eine Sonderstellung nehmen dabei die KZP NETZ, NETZFAX und NETZDEE ein; für diese trägt der AMO WABE zum Wahlergebnis noch Zusatz-Information (Zielnummer aus Parameter ZLNR) ein, zusätzlich ist für den vermittlungstechnischen Gebrauch aber auch die Information relevant, die mit dem AMO RICHT bei einem anderen KZP (NETZRTG) eingetragen wird. Eine ganz ähnliche Sonderstellung wie der KZP NETZ hat der KZP TLN bei vernetzten Anlagen. Wenn ein TLN in einem fremden Knoten liegt, wird er im eigenen Knoten mit ZLNR eingerichtet und genauso behandelt wie NETZ. Jeder KZP TLN ist nur WABE-unabhängig, also ohne Angabe des Parameters WABE, zulässig.
Ist eine Hicom an einem bzw. in einem Netz angeschlossen, in dem mit dem Nummernplan ISDN gearbeitet wird, so muss die Netzzugangskennziffer zum ISDN-Netz mit KZP=QUER an Stelle von KZP=AMT eingerichtet werden (die VKS-abhängige Einrichtung des Kennzahlpunktes QUER ist auch hier zu beachten). Es gibt dort keinen Kennzahlpunkt AMT mehr, da nur das LCR entscheidet ob der Call zu einem wirklichen öffentlichen Amt geroutet wird, oder zu einem Carrier.