78.5.3
DEF: Erstellen von Speicherderfinitionen
Man kann physikalische und logische Speicheradressen erstellen. Der Unterschied ist, daß bei logischen Speicherdefinitionen zusätzlich zur Adresse eine Array-Struktur festgelegt wird.
Physikalische Speicherdefinitionen dienen zur Vereinbarung eines aussagekräftigen Symbols für Speicheradressen, die man mehrmals verwendet. Sie erhalten eine Dummy-Array-Struktur (Indexbereich = 0 bis 0, Elementlänge = 65525 Bytes).
Logische Speicherdefinitionen dienen dazu, einen Speicherbereich als Array zu behandeln und einzelne Elemente hiervon anzusprechen.
Eine erstellte logische Speicherdefinition wird im AMO-Verwaltungsbereich und eventuell auch in einem residenten Sicherungsbereich und einem Hard-Disk-Sicherungsbereich aufbewahrt. Eine erstellte physikalische Speicherdefinition wird nur im AMO-Verwaltungsbereich aufbewahrt.
Kommandosyntax
•
Festlegen der Adresse durch Angabe von Selektor und Offset
DEF,ADR,name,ADR,selektor-offset;
Selektor und Offset sind als Hexadezimalzahlen einzugeben.
•
Festlegen der Adresse durch Angabe der beinhaltenden Speicherstelle
DEF,ADR,name,TBL,tabellenname,index,abstand;
Der einzugebende Abstand ist der Abstand des zu lesenden Pointers vom Beginn des angegebenen Array-Elements.
•
Festlegen der Array-Struktur und der Abspeicherungsbereiche
DEF,LOGNAME,name,bereich,elementlänge,minimalindex&&maximalindex;
Folgende Angaben sind als Abspeicherungsbereich zulässig: AMO, HD und RES
Beispiele
Es soll ein Adreßsymbol für den ersten Eintrag im Trace-Buffer des Meldungstracers geschaffen werden. Gemäß der Struktur der Einträge im Trace-Buffer findet man 4 Bytes weiter die Adresse des zweiten Eintrags im Trace-Buffer.
Eingabe:
*def,adr,entry1,adr,3cf0-099c;
Ausgabe:
DISPLAYER-INPUT IN BPA PLEASE:
Eingabe:
*def,adr,entry2,tbl,entry1,0,4;
Ausgabe:
DISPLAYER-INPUT IN BPA PLEASE:
Damit hat man ein Adreßsymbol für den zweiten Eintrag im Trace-Buffer des Meldungstracers geschaffen.
Eingabe:
*def,logname,entry2,amo,30,1&&25;
Ausgabe:
DISPLAYER-INPUT IN BPA PLEASE:
Damit wurde aus dem Adreßsymbol eine logische Speicherdefinition. Man hat über den Trace-Buffer des Meldungstracers ab dem zweiten Eintrag eine Array-Struktur gelegt, welche die Elemente 1 bis 25 umfaßt, wobei ein Element 30 Bytes (= Länge eines Standardeintrags für OS-Meldungen) lang ist.
OpenScape 4000 V11, Band 1: AMO Beschreibungen, Servicedokumentation, Ausgabe 2
, ID:
P31003H31B0S107027620
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11/2025
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