78.5.7
FILE: Zuweisen einer Datei für den Harddisk-Sicherungsbereich
In dieser Datei werden die Speicherdefinitionen abgelegt, welche per DEF-Kommando oder per COPY-Kommando in den Harddisk-Sicherungsbereich übertragen werden.
Die Verwendung eines Harddisk-Sicherungsbereichs hat neben der Reloadfestigkeit der Speicherdefinitionen den Vorteil, daß die Datei auf einen transportablen Datenträger (z.B. Cartridge) kopiert und damit auf eine andere Anlage übertragen werden kann.
Kommandosyntax
FILE,dateiname,[anzahl];
Als Dateiname ist ein im System zulässiger Dateiname anzugeben.
Wenn eine Anzahl für die abzuspeichernden Speicherdefinitionen angegeben wird, wird angenommen, daß die Datei noch nicht existiert, und versucht, sie in der entsprechenden Größe zu erzeugen. Für die Anzahl reicht ein Schätzwert, da die Datei im Notfall dynamisch erweitert wird.
Wenn eine solche Anzahl nicht angegeben wird, wird angenommen, daß die Datei bereits existiert, und versucht, sie zu öffnen und die darin enthaltenen Speicherdefinitionen zu zählen.
Ist bereits eine Datei mit gleichen Namen zur Behandlung von Dateiinhalten zugewiesen, kann diese nicht nochmals geöffnet werden; das Kommando wird mit der Meldung F16 quittiert. Es ist jedoch zulässig, während eines DISPLAYER-Dialoges immer wieder eine andere Datei mit dem „FILE“-Kommando zu öffnen und anschließend zu bearbeiten.
Beispiel
Eingabe:
*file,:dbd:els/defsav1;
Ausgabe:
DISPLAYER-INPUT IN BPA PLEASE:
Die angegebene Datei existiert also bereits, sonst wäre eine Fehlermeldung ausgegeben worden.
OpenScape 4000 V11, Band 1: AMO Beschreibungen, Servicedokumentation, Ausgabe 2
, ID:
P31003H31B0S107027620
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11/2025
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