140.2.1
ABFRAGEN-LOGBK
Die Aktion Abfragen bewirkt die Ausgabe der im Logbuch aufgezeichneten Daten.
Prozedurübersicht
Kommandocode
Parameter
AB-LOGBK
[STIME=<string>], [ETIME=<string>], [NOUN=<string>],
[DEV=<param>] , [TSN=<number>] , [UID=<number>] ,
[TYPE=<param>] , [TEXT=<string>] , [ANT=<param>] ,
[PID1=<number>] , [PID2=<number>];
Werden keine Parameter eingegeben, so wird das komplette Logbuch ausgegeben, die jüngsten Daten zuerst. Durch die Eingabe von Parametern kann die Datenmenge, die ausgegeben wird, eingeschränkt werden:
•
Recherche nach Zeitstempel (STIME und ETIME)
•
Recherche nach Schlüsselattributen (NOUN, DEV, TSN, UID und TYPE)
•
Textmusterrecherche (TEXT)
Alle Parameter können kombiniert eingegeben werden. Eine Textmusterrecherche sollte möglichst weiter eingeschränkt werden, weil sonst das ganze Logbuch durchsucht werden muß, was längere Zeit in Anspruch nimmt. Bei der Recherche nach Zeitstempel werden nur die Daten ausgegeben, deren Zeitstempel zwischen STIME und ETIME liegen. Wird ETIME größer als STIME eingegeben, so werden die Daten vorwärts ausgegeben, d.h. die ältesten Daten zuerst.
Die Daten werden immer nach der Ankunftsreihenfolge sortiert ausgegeben. Die Zeitstempel sind nicht maßgebend, weil die Systemzeit ungültig oder die Systemuhr zurückgestellt sein kann. Daten, bei denen zum Entstehungszeitpunkt keine gültige Uhrzeit im System existierte, erhalten als Zeitstempel den Wert "unendlich". Sie werden nur dann ausgegeben, wenn der Endzeitpunkt nicht durch Parameter ETIME begrenzt wird.
Da die auszugebende Datenmenge oder der zu durchsuchende Bereich u.U. recht groß sein kann, wird der Benutzer zum Beginn vom Umfang unterrichtet und nach der Fortsetzung gefragt. Nach der Ausgabe einer kompletten Bildschirmseite oder nach einer länger dauernden, erfolglosen Textmusterrecheche wird ebenfalls nach dem Weitermachen gefragt. Dieser Dialog kann von Anfang an oder im weiteren Ablauf unterdrückt werden, indem ANT=F eingegeben wird.
Beispiel
Das Logbuch nach AMO
BUEND
durchsuchen und die Treffer ausgeben:
Eingabe:
AB-LOGBK:NOUN=BUEND,ANT=F;
Ausgabe:
P4714 DEV:CON1 TSN:1234 UID=1 NOUN:BUEND TYPE:END TIME:96-07-10 11:57:03
EINRICHTEN DURCHGEFUEHRT;
P4713 DEV:CON1 TSN:1234 UID=1 NOUN:BUEND TYPE:CONTINUE TIME:96-07-10 11:56:59
EINR-
BUEND
:23,,30,;
P4712 DEV:CON1 TSN:1234 UID=1 NOUN:BUEND TYPE:OUTPUT TIME:96-07-10 11:56:44
F01: BUNUM 22 EXISTIERT BEREITS
P4711 DEV:CON1 TSN:1234 UID=1 NOUN:BUEND TYPE:START TIME:96-07-10 11:56:43
EINR-
BUEND
:22,,30,;
4 TREFFER
Hinweis
Jeder Protokolleintrag erhält eine Kopfzeile. Diese enthält die Protokollierungsnummer, das aufrufende Gerät, die Sessionnummer, die Benutzer-ID, das AMO-Noun, den MML-Typ (START/CONTINUE/OUTPUT/END) und den Zeitstempel (Datum und Uhrzeit).
OpenScape 4000 V11, Band 1: AMO Beschreibungen, Servicedokumentation, Ausgabe 2
, ID:
P31003H31B0S107027620
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11/2025
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