196.4.2.6 Ausgabe der Tracedaten (DISPLAY, DA, DB, DF, DL, DN)

Um Daten von einer Tracedatei auszugeben ist zuerst die Eingabe von DISPLAY,STDTR (FLAGTR,..) oder DISPLAY,FILE,"filename" notwendig. Der Zustand der Tracedatei wird daraufhin detailliert aufgelistet, außer die Tracedatei ist größer als 99 Blöcke. Ab nun wird bei den Ausgabekommandos (DA, DB, DF, DL, DN) die ganze Tracedatei als ein einziger riesiger Tracebuffer behandelt. Falls statt dem Dateinamen „*“ angegeben wird, wird der Dateiname des StandardTracers verwendet.
Mit dem Kommando DISPLAY,AUS; erfolgt die Ausgabe nicht mehr von der Datei sondern wieder vom Buffer.
1.
ab Stand des Lesezeigers mit Kommando DA (or DA-T) (display after readpointer)
2.
vor Stand des Lesezeigers mit Kommando DB (or DB-T) (display before readpointer)
3.
die ersten <n> Trace-Objekte mit Kommando DF (or DF-T) (display first)
4.
3.
Alternativ zur Angabe von Werten für ein einziges Byte direkt im Ausgabe-Kommando können auch bis zu 8 Selektionsbedingungen definiert werden (Kommando SELNA,BUF,..!), welche durch die Angabe des Wertes SELNA für den Parameter TEST auf das laufende Ausgabe-Kommando angewandt werden können. (Da diese Selektionsbedingungen in den AMO-Daten gespeichert sind, sind sie nur bis zur AMO-Beendigung verfügbar.) Mit dem Kommando COPY können die Selektionskriterien in eine Datei gespeichert werden.
Die Postselektion ist bei der Ausgabe aller Tracebuffereinträge (Parameter TYP = ALL) unwirksam.
Will man nachdem Tracen in den Buffer die Tracedaten doch noch sichern, so kann dies mit dem Befehl COPY,<TRTYPE>,"filename" erfolgen. Wobei <TRTYPE> für STDTR, FLAGTR, AUTOTR oder RDSTR steht. Für die Ausgabe dieser Datei ist das Kommando DISPLAY zu verwenden (siehe oben).