196.6
Die LAN-Tracepunkte (Anwendungsbeschreibung)
Im Subsystem TCP gibt es 4 Tracepunkte:
TPI:
Dieser Tracepunkt erlaubt es dem Anwender, einen - den relevanten - Teil der Schnittstelle zwischen dem TCP Subsystem und seinen Anwendern (OS, CMS) verbindungsspezifisch zu protokollieren und analysieren. Gilt es zu klären, ob ein Fehlverhalten innerhalb oder außerhalb des TCP Subsystem verursacht wird, kann das Einschalten dieses Tracepunktes aufschlußreiche Informationen liefern.
TCP:
Über diesen Tracepunkt können, wieder verbindungsspezifisch, die Anreize an die Protokollschicht TCP selbst und deren Bearbeitung beobachtet werden. Zur Analyse von Verbindungsverlust oder Probleme beim Aufbau von Verbindungen, Keepalive-Funktionalität, Resourcenprobleme und dergleichen sollte dieser Tracepunkt die notwendigen Hinweise liefern.
ETHSD, ETHRV:
Gilt es Protokolldaten (Ethernet, IP, TCP, ICMP, ARP) zu untersuchen, können die Tracepunkte ETHSD für abgehende und ETHRV für empfangene Pakete benutzt werden. Diese beiden Tracepunkte liefern genau jene (Protokoll) Daten, die ins LAN ausgesendet bzw. von dort empfangen wurden. Da der Ethernet-Treiber kein Verbindungsbewußtsein hat, sind diese Tracepunkte nicht verbindungsspezifisch. Weiters ist die Protokollierung von Anwenderdaten an diesen Stellen nicht sinnvoll, da TCP
NICHT meldungsorientiert arbeitet.
OpenScape 4000 V11, Band 1: AMO Beschreibungen, Servicedokumentation, Ausgabe 2
, ID:
P31003H31B0S107027620
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11/2025
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