155 RCSU - Ansagegeräte in der SWU

Ansagegeräte können vorab bereitgestellt werden, indem die Ansagegerätedaten eingegeben, die Geräte jedoch nicht in Betrieb genommen werden (INBETR auf ’NEIN’ setzen). Wird der Parameter INBETR auf ’JA’ gesetzt, so wird das Ansagegerät nach dem EINRICHTEN in Betrieb genommen. Bereits konfigurierte Ansagegeräte können mittels AMO DSSU ein- bzw. ausgeschaltet werden. Wenn ein mit WIEDGABE=ZUFALL konfiguriertes Ansagegerät ausgeschaltet wird, muß dies ohne Vorsperre erfolgen (AUSS-DSSU:OV,...), ein Ansagegerät mit WIEDGABE=FEST dagegen kann entweder bedingt (AUSS-DSSU:MV,...) oder ebenfalls ohne Vorsperre ausgeschaltet werden.
Jedem Gerät für Sprachansage (ANWENDNG=ANSAGE) wird eine eindeutige, logische Ansagenummer (ANSNR) zwischen 1 und 206 zugeordnet. Mit diesen logischen Nummern verweisen die AMOs DNIT und AMO ACDRT auf die gewünschte Sprachansage. Jedem Gerät für Musik (ANWENDNG=MUSIK) wird eine eindeutige, logische Musikstücknummer (MUSNR) zwischen 1 und 32 zugeordnet, mit der der AMO ACDRT auf die einzelnen Musikstücke verweist. Für Wartemusikgeräte (ANWENDNG=WMUSIK) heißt die Wartemusiknummer WMUSIK mit dem Bereich zwischen 1 und 150.
Aufgrund der direkten Beziehung zwischen AMO DNIT, bzw. AMO ACDRT einerseits und AMO RCSU andererseits wird durch Querprüfung zwischen diesen AMOs sichergestellt, daß die Ansagegeräte eingerichtet worden sind, bevor darauf verwiesen wird. Außerdem wird sichergestellt, daß sämtliche Verweise entfernt worden sind, bevor Ansagegeräte gelöscht oder kritische Daten dieser Ansagegeräte geändert werden.
Die Geräte für Sprachansagen, die mit den Parameterwerten BETRART=LAUFEND und WIEDART=ZUFALL eingerichtet worden sind, werden mit dem AMO DNIT im Feld ANSAGENR der DNI-Tabelle eingetragen. Diesen Sprachansagen kann eine bestimmte Ansagezeit (ANSLAE) zwischen 1 und 16 Sekunden zugeordnet werden. Generell sollte eine Länge eingegeben werden, die dem 1 1/2fachen bzw. 2fachen der Dauer der Sprachansage entspricht. Für die interne Verarbeitung fügt der AMO weitere 2 Sekunden hinzu. Diese zusätzliche Zeit wird nicht angezeigt. Wird das Kommando EINRICHTEN ohne Längenangabe eingegeben, wird der Ansagenummer standardmäßig ein Wert von 3 Sekunden zugewiesen.
Ansagen, die mit BETRART=ANFORDER und WIEDART=FEST konfiguriert wurden, können durch den AMO ACDRT, Parameter RTANSAGE, in die ACD Route Step-Tables eingetragen werden.
Der mit dem Parameter WIEDART=FEST konfigurierten Ansage muß eine Ansagezeit (ANSLAE) in Sekunden zugeordnet werden. Zulässig sind Werte zwischen 1 und 14 in Einerschritten, und zwischen 15 und 90 in Fünferschritten. Der AMO fügt für die interne Verarbeitung weitere 2 Sekunden hinzu. Diese zusätzliche Zeit wird bei ABFRAGEN/REGENERIEREN nicht angezeigt.
Für die Länge einer mit WIEDART = FEST konfigurierten Ansage ist kein Standardwert vorgegeben. Deshalb muß dieser Parameter eingegeben werden, wenn mit EINRICHTEN ein Ansagegerät mit WIEDGABE = FEST und ANWENDNG = ANSAGE zugewiesen wird bzw. wenn mit AENDERN ein Ansagegerät auf WIEDGABE = FEST und ANWENDNG = ANSAGE gesetzt wird.